Haus-, Sauna- und Badeordnung

Sehr geehrte Gäste,

wir begrüßen Sie herzlich in den Badegärten Eibenstock und wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt. Unser Personal freut sich jederzeit über die von Ihnen vorgetragene Wünsche, Anregungen und Hinweise.
 
Bitte beachten Sie, dass für Ihren Aufenthalt die nachfolgend wiedergegebenen Regelungen gelten.
 

Zwischen der Badegärten Eibenstock GmbH
- im Folgenden „Betreiber“ -
und den in § 2 des Vertrags bezeichneten Nutzern
- im Folgenden „Gast“ -
wird folgender Vertrag geschlossen:

§ 1 Zweck und Geltung

1. Für die Geschäftsbeziehung zwischen dem Betreiber und dem Gast gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Abweichende Bedingungen des Gastes werden nicht anerkannt, es sei denn, der Betreiber stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.


2. Der Gast ist Verbraucher, soweit der Zweck der georderten Lieferungen und Leistungen nicht seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann. Dagegen ist Unternehmer jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die beim Abschluss des Vertrags in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

3. Diese Allgemeinen Bedingungen sind für jeden Gast der Badegärten Eibenstock (im Folgenden „Bad“)  verbindlich und dienen der Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit in der gesamten Einrichtung (Bad-, Sauna-, Wellness- und Fitnessbereich, Außenanlagen) und damit dem Wohlbefinden aller Badegäste.

§ 2 Abschluss und Inhalt des Vertrages

1. Der  Gast kann aus dem Sortiment des Betreibers Leistungen zum und beim Aufenthalt in den Badegärten Eibenstock auswählen, insbesondere Eintritt in das Hallenbad und die Saunalandschaft, Wellness-Behandlungen, Fitness/Kurse und Leistungen der hauseigenen Gastronomie.
 
2. Das Entgelt für die vom Gast in Anspruch genommenen Leistungen ergibt sich aus der aktuell gültigen Preisliste und ist sofort zur Zahlung fällig, spätestens beim Verlassen der Badegärten Eibenstock. Gutscheine sind vom Umtausch ausgeschlossen und werden bei Verlust nicht ersetzt.
 
3. Der Gast erhält an der Kasse einen Chipkey, der ihm den Zutritt zum Bad bzw. zur Sauna ermöglicht.Diesen ChipKey hat der Gast so zu verwahren, dass ein Verlust vermieden wird. Insbesondere hat er diesen direkt am Körper, z.B. Arm zu tragen, bei Wegen in der Einrichtung ständig bei sich zu haben und nicht unbeaufsichtigt zu lassen. Bei Nichteinhaltung dieser Vorgaben liegt bei einem Verlust ein schuldhaftes Verhalten des Badegastes vor. Der Nachweis des Einhaltens der vorgenannten ordnungsgemäßen Verwahrung obliegt im Streitfall dem Badegast. Innerhalb des Bades in Anspruch genommene Leistungen wie z. B. der Gastronomie, Sauna usw. werden elektronisch auf dem Chipkey erfasst (aufgebucht). Zur Überprüfung der aufgebuchten Waren bzw. Leistungen kann der Gast immer sofort einen Kassenbon verlangen. Jeder Gast ist verpflichtet, die auf dem ihm überlassenen Chipkey aufgebuchten Leistungen beim Verlassen des Bades an der Kasse zu bezahlen. Der erhaltene Kassenbon und das Wechselgeld sind unmittelbar an der Kasse zu prüfen.
 
4. Die Nutzung der Einrichtung ist für den Gast innerhalb der Öffnungszeiten möglich. Sie werden  vom Betreiber durch Aushang bekanntgemacht. Einlassschluss ist eine Stunde vor Schließzeit des Bades. Der Gast ist verpflichtet, das Bad rechtzeitig zum Ende der Öffnungszeit zu verlassen.
 
5. Die Benutzung von Teilen des Bades, insbesondere von Saunen, Wasserrutsche und Becken oder bei Kursen kann zeitweilig eingeschränkt werden. Dies berechtigt den Gast nicht zur Minderung des zu entrichtenden Entgelts, sofern die Einschränkung nicht erheblich oder diese durch Aushang im Foyerbereich bekanntgemacht ist.
 
6. Die Benutzung des gesamten Bades erfolgt unbeschadet der Verkehrssicherungspflicht des Betreibers stets auf eigene Gefahr. Alle Gäste haben sich auf die typischen Gefahren beim Baden und Saunieren einzustellen, wie insbesondere erhöhter Rutsch- oder Stolpergefahr durch schwimmbadtypische feuchte Böden, Wasserlachen sowie Birkenblätter in den russischen Saunen. In den Wintermonaten ist in den Außenbereichen mit erhöhter Ausrutschgefahr durch Glätte zu rechnen. Das Verhalten ist entsprechend darauf einzustellen!
 
7. Ausgeschlossen von der Nutzung der gesamten Anlage sind Personen mit ansteckenden Krankheiten, mit offenen Wunden, Hautausschlägen oder Anstoß erregenden Krankheiten und Personen, die unter Alkohol- bzw. Drogeneinfluss stehen.
 
8. Kinder unter 8 Jahren haben Zutritt ins Bad nur in Begleitung einer volljährigen Person. Der Aufenthalt und die Übernachtung in den Schäferwagen im Saunabereich sind Kindern und Jugendlichen erst ab dem vollendeten 10. Lebensjahr und nur unter ständiger Aufsicht einer volljährigen Person gestattet.
 
9. Die Benutzung der Fitnessräume ist nur Gästen ab dem vollendeten 16. Lebensjahr gestattet. Im Fitnessraum gilt die Benutzerordnung des Fitnessraumes, die vor dem Raum aushängt.
 
10. Kinder und Jugendliche bis zum 14. Lebensjahr können in Begleitung einer volljährigen, aufsichtführenden Person die textile Sauna im Familiengarten des Bades nutzen.
 
11. Kinder bis zum vollendeten 7. Lebensjahr haben keinen Zutritt zum Saunabereich. Kinder  und Jugendliche vom  7. bis zum 14.  Lebensjahr ist der Zutritt zum Saunabereich nur in Begleitung einer volljährigen, aufsichtführenden Person gestattet.
 
12. Alle Wellnessanwendungen sowie Saunarituale sind nur für Gäste ab dem vollendeten 16. Lebensjahr buchbar. Ausnahmen gelten nur für ausdrücklich auf Kinder und Jugendliche abgestimmte Behandlungen.
 
13. Hat der Therapeut Bedenken zur Verträglichkeit der vom Gast gewünschten Behandlungen, z. B. wegen Bestehens einer Erkrankung oder einer Schwangerschaft, kann er die Behandlung ablehnen. Nach Möglichkeit wird er Alternativen vorschlagen.

§ 3 Allgemeine Regeln zur Nutzung der Einrichtung

1. Die Beleuchtung im gesamten Bad-, Sauna- und Wellnessbereich basiert auf einem indirekten Lichtkonzept.
Aus diesem Grund ist beim Begehen von Treppenstufen, Absätzen u. ä. erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht geboten!
 
2. Die Benutzung von Ritualbanja, Schwitzhütte, Badezuber, Ovemalik und Rasulbad ist nur für Teilnehmer der Schwitzrituale und gegen gesondertes Entgelt sowie in Verbindung mit dem Saunaeintritt gestattet.
 
3. Vor Benutzung der Tauch- und Schwimmbecken ist gründlich zu duschen.
 
4. Die Einrichtungen des Bades sind pfleglich zu behandeln. Jede Beschädigung, Verunreinigung oder Zerstörung verpflichtet den Gast, der dies zu vertreten hat, zum Schadenersatz nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen.
 
5. Fensterverriegelungen, Lüftungseinrichtungen, Ventilatoren und sonstige technische Anlagen darf ausschließlich das Bäderpersonal betätigen. Eigenmächtige Betätigung durch den Gast kann Schadensersatzansprüche gegen den Gast zur Folge haben.
 
6. Die Gäste haben alles zu unterlassen, was der Sittlichkeit, Sicherheit, Ruhe und Ordnung zuwiderläuft. Gefährdungen anderer Gäste oder des Personals sind zu vermeiden.
 
Nicht gestattet sind daher insbesondere:
 

  • das Lärmen, Singen, Pfeifen und der Betrieb von Rundfunkgeräten; Handys sind auf lautlos zu stellen,
  • das Rauchen, und zwar in sämtlichen Räumen sowie den Außenanlagen (außer den ausgewiesenen Raucherecken im Außenbereich),
  • das Wegwerfen von Glas oder scharfkantigen und anderen gefährlichen Gegenständen;
  • das Mitbringen von Haustieren,
  • das Mitnehmen von Glasflaschen und anderen Gegenstände aus Glas in das Bad,
  • das Auswaschen von Handtüchern, Leibwäsche oder Strümpfen,
  • das Tönen und Färben der Haare,
  • das Schaben, Kratzen, Bürsten, Rasieren, Epilieren u. ä.,
  • das Betreten der Nassbereiche mit Straßenschuhen,
  • das Essen und Trinken im gesamten Bad, außer in den dafür vorgesehenen Räumen der Gastronomie.

 
7. Das Mitbringen und der Verzehr von eigenen Speisen und Getränken ist nicht gestattet. Die hauseigene Gastronomie führt ein ausreichendes Sortiment an Speisen und Getränken in unterschiedlichen, auch unteren Preislagen.
 
8. Bei Benutzung des Bades ist Badebekleidung zu tragen, die der Sittlichkeit entsprechen muss. Für beschädigte Badebekleidung wird keine Haftung übernommen (vgl. § 7).
 
9. Das Mitbringen von eigenen Sport-, Spiel-, Schwimm- und Tauchgeräten, außer Schwimmbrillen, ist nicht gestattet.
 
10. Ballspielen ist nicht gestattet. Jegliches Springen oder Hineinstoßen bzw. Werfen anderer Personen in das Wasser sowie schnelles Laufen in den Nassbereichen sind ausdrücklich untersagt.
 
11. Bei Unfällen haben sich die Gäste so zu verhalten, dass Erste-Hilfe-Maßnahmen nicht behindert werden.
 
12. Ertönt ein Alarmsignal sind die Durchsagen und Anweisungen des Personals strikt zu befolgen. Ist ein Verlassen des Bades erforderlich, hat dies umgehend, jedoch ruhig und geordnet, zu erfolgen.
 
13. Kinder, insbesondere Nichtschwimmer, dürfen die Becken nur mit Schwimmhilfen und unter Aufsicht von Erwachsenen benutzen. Dies gilt sowohl im Hallenbad als auch im Saunabereich.
 
14. Der Austausch von Zärtlichkeiten in der gesamten Einrichtung ist auf ein Minimum zu reduzieren und darf nicht geeignet sein, Anstoß zu erregen. Sexuell motivierte oder anmutende Handlungen sowie Partnermassagen sind generell untersagt.
 
15. Bei Benutzung des Bades durch Schulen, Vereine oder andere Gruppen noch nicht volljähriger Gäste ist deren Leiter oder das Begleitpersonal für die Beckenaufsicht sowie die Einhaltung der Haus-, Bade- und Saunaordnung durch die Gruppenmitglieder sowie die Einleitung von Maßnahmen der Ersten Hilfe im Bedarfsfall verantwortlich. Das gilt insbesondere bei der Benutzung durch solche Gruppen außerhalb der Öffnungszeiten.

§ 4 Zusätzliche Regeln für das Verhalten in der Sauna

1. Die Mitnahme von Taschen in den Saunabereich, das Telefonieren mit Mobilfunkgeräten sowie das Fotografieren oder Filmen ist nicht gestattet.
 
2. Der Saunabereich ist textilfreie Zone. Ein Betreten der Saunakabinen in Badebekleidung ist nicht gestattet. Die Benutzung der Saunen ist nur mit einem ausreichend großen Liegehandtuch gestattet. Jede Verunreinigung der Bänke durch Schweiß ist zu vermeiden. Die Handtücher sind beim Verlassen des Saunaraumes mitzunehmen.
 
3. Die Benutzung des gesamten Saunabereiches ist nur mit Bademantel und Badeschuhen gestattet (Bademantelpflicht).
 
4. In den Ruhe- und Saunaräumen ist jeglicher Lärm zu vermeiden.
 
5. Der Japanische Saunagarten ist ein besonderer Ruhe- bzw. Meditationsbereich, in dem jegliches laute Geräusch zu vermeiden ist. Gespräche sind im Flüsterton zu führen.
 
6. Das Reservieren von Liegen und Liegeflächen ist nicht gestattet. Das Personal ist befugt, sämtliche Gegenstände von reservierten Bereichen zu entfernen. Dies gilt sowohl im Sauna- als auch im Badbereich.
 
7. Das Trocknen von Handtüchern oder Wäsche im Saunaraum, auf Heizkörpern anderer Räume, auf Saunaöfen usw. ist untersagt.
 
8. Die ebenfalls als typisch anzusehenden hohen Saunabänke verlangen ein vorsichtiges Besteigen der einzelnen Stufen. Das gleiche gilt für das Hinabsteigen, da insbesondere die Fußbänke regelmäßig nicht gegen Umstürzen gesichert werden können.
 
9. Aufgüsse dürfen nur vom Saunapersonal durchgeführt werden. Das Nachlegen von Holz auf die Saunaöfen, Kamine usw. durch Gäste ist nicht gestattet. Es besteht Verbrennungs- und Feuergefahr.
 
10. Das Mitbringen von Spirituosen oder stark riechenden Essenzen, insbesondere das Aufschütten solcher Substanzen oder gar brennbarer ätherischer Öle auf den Ofen, ist streng verboten. Die eigene Sicherheit und das Leben der Mitbadenden sind durch einen Verstoß gegen diese Vorschrift auf das Höchste gefährdet, da sich solche Substanzen, wenn sie nicht in geeigneter Weise im Wasser verteilt sind, im Ofen entzünden und zu Saunabränden führen.

§ 5 Verhalten am Naturbadesee

1. Der Zutritt zum Naturbadesee ist textilfreie Zone und  nur über den Saunabereich erlaubt. 

2. Der Naturbadesee ist täglich geöffnet, kann aber insbesondere in den Wintermonaten aus witterungsbedingten Gründen, bei technischen Problemen oder sonstigen Gründen jederzeit geschlossen werden.

3. Jede Verunreinigung des Badewassers muss vermieden werden. Es wird dringend empfohlen, vor Benutzung des Naturbadesees, insbesondere nach der Sauna, zu duschen.

4. Die Benutzung oder das Betreten der Regenerationszonen, des Tiefwasserbereiches bzw. der Pflanzenkläranlage ist strengstens untersagt. 

5. Bitte benutzen Sie die Einstiegstreppe. Das Hineinspringen in den See ist nicht gestattet.      

6. Saunagäste haben alles zu unterlassen, was den guten Sitten sowie der Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung am Naturbadesee zuwiderläuft. Andere Saunagäste dürfen nicht belästigt werden.   

7. Das Mitnehmen und Verwenden von Gläsern und Glasflaschen ist aufgrund von Verletzungsgefahren nicht gestattet.

8. Die Benutzung des Naturbadesees  erfolgt auf eigene Gefahr, unbeschadet der Verkehrssicherungspflicht des Betreibers (vgl.  § 7 Haftungsausschluss).

9. Kinder und Jugendliche im Alter  von  7 - 14 Jahren ist der Aufenthalt am, im und um den Naturbadesee nur gestattet, wenn  sie in Begleitung einer volljährigen Aufsichtsperson sind.  Aufgrund der Wassertiefe von 1,35 Meter (Nichtschwimmer) ist keine Badeaufsicht erforderlich.

10. Der Naturbadesee ist aus Sicherheitsgründen videoüberwacht.

11. Falls jemand in Not gerät, benutzen Sie bitte die Rettungseinrichtungen und informieren sie sofort das Personal!

§ 6 Verhalten auf der Wasserrutsche

1. Die Benutzung der Wasserrutsche erfolgt unbeschadet der Verkehrssicherungspflicht des Betreibers stets auf eigene Gefahr.
 
2. Die Rutsche ist nur einzeln und liegend mit Blick in Fahrtrichtung zu benutzen. Andere Rutschhaltungen sind nicht erlaubt.
 
3. Die Benutzung ist nur bei Ampelschaltung „Grün“ gestattet. Bei Ampelausfall ist auf ausreichenden zeitlichen Abstand zwischen den Rutschenden von mindestens 30 Sekunden zu achten.
 
4. Nach der Landung ist das Landebecken sofort zu verlassen.

§ 7 Haftungsausschluss

1. Ansprüche des Gastes auf Schadensersatz sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche des Gastes aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Betreibers, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags notwendig ist.

2. Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Betreiber nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche des Gastes aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

3. Die Einschränkungen der Haftung in den vorgenannten Absätzen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Betreibers, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.

4. Die Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.

5. Der Betreiber übernimmt keine Haftung für Schäden, die durch falsches Verhalten anderer Gäste entstehen, wenn ihn kein Mitverschulden trifft.
 
6. Durch das Einstellen des Kraftfahrzeuges auf den Parkplatz des Bades sowie durch die Bereitstellung eines Garderobenschrankes werden kein Verwahrvertrag und keine Verwahrpflichten des Betreibers begründet. Zur Vermeidung von Diebstählen sind Wertgegenstände im PKW nicht sichtbar abzulegen, die Garderobenschränke sorgfältig zu verschließen sowie der Schlüssel/Chipkey sorgfältig aufzubewahren.

§ 8 Ersatzansprüche bei Verlust von Chipkey / Garderobenschrankschlüssel

Bei Verlust des Chipkeys / Garderobenschrankschlüssels ist der Gast verpflichtet, den hierauf bis zur Meldung des Verlustes gebuchten Betrag an den Betreiber zu leisten, es sei denn, die Buchung beruht auf einer vom Gast nicht zu vertretenden missbräuchlichen Verwendung durch Dritte. Des weiteren ist ein Pauschalbetrag in Höhe von 40,00 € an den Betreiber zu leisten, es sei denn, der Gast hat den Verlust nicht zu vertreten. Der Pauschalbetrag beinhaltet die Kosten der Ersatzbeschaffung und übersteigt den nach dem gewöhnlichen Lauf der Dinge zu erwartenden Schaden nicht. Dem Gast ist der Nachweis gestattet, dass ein Schaden überhaupt nicht oder in geringerer Höhe entstanden ist. Dem Betreiber bleibt es vorbehalten, statt des Pauschalbetrages den durch den Verlust tatsächlich entstandenen und nachgewiesenen Schaden ersetzt zu verlangen.

§ 9 Fundsachen

1. Gegenstände, die im Bad gefunden werden, sind an der Kasse abzugeben. Sofern innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach Ablieferung der rechtmäßige Besitzer seine Rechte an der Fundsache nicht geltend gemacht und nachweist, wird mit der Fundsache nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen weiter verfahren.

§ 10 Bäderpersonal

1. Das Personal ist verantwortlich für die Gewährleistung der Ruhe, Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit in der gesamten Einrichtung.  Seinen Anordnungen ist uneingeschränkt Folge zu leisten.
 
2. Das Personal ist befugt, die Gäste, die
 

  • die Sicherheit, Ruhe und Ordnung gefährden,
  • andere Badegäste belästigen,
  • trotz Ermahnung wiederholt gegen die Bestimmungen dieser Haus-, Bade- und Saunaordnung verstoßen,

 
aus dem Bad oder bestimmten Bereichen des Bades zu verweisen. Wer begründet des Bades verwiesen wird, dem jedoch nicht Folge leistet, wird wegen Hausfriedensbruch angezeigt. Die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gegen den betreffenden Gast bleibt vorbehalten.
 
Im Falle der begründeten Verweisung aus der Einrichtung oder bestimmten Bereichen des Bades wird das Eintrittsgeld nicht zurück erstattet.

§ 11 Hinweise zu Videoaufzeichnungen und Datenverarbeitung 

1. Zur Gewährleistung der Sicherheit der Gäste und ihres Eigentums werden Videoaufzeichnungen gefertigt, jedoch nicht in den Nacktbereichen. Die Aufzeichnungen werden nach spätestens 3 Kalendertagen gelöscht, es sei denn, die Aufzeichnungen werden zur Aufklärung des Hergangs von Unfällen, Eigentumsverlusten oder ähnlichen Ereignissen darüber hinaus benötigt. In diesen Fällen werden die Aufzeichnungen unverzüglich gelöscht, sobald sie nicht mehr benötigt werden. Aufzeichnungen werden nur bei den genannten Anlässen und nur den Dritten überlassen, die mit der Aufklärung der genannten Ereignisse befasst sind.

2. Der Betreiber erhebt im Rahmen der Abwicklung von Verträgen Daten des Gastes. Er beachtet dabei insbesondere die Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes und Telemediengesetzes. Ohne Einwilligung des Gastes wird der Betreiber Bestands- und Nutzungsdaten des Gastes nur erheben, verarbeiten oder nutzen, soweit dies für die Abwicklung des Vertragsverhältnisses und für die Inanspruchnahme und Abrechnung von Telemedien erforderlich ist.

3. Ohne die Einwilligung des Gastes wird der Betreiber Daten des Gastes nicht für Zwecke der Werbung, Markt- oder Meinungsforschung nutzen.

4. Der Gast hat jederzeit die Möglichkeit, die von ihm gespeicherten Daten bei der Geschäftsführung abzufragen. Die Daten werden gelöscht, wenn sie nicht mehr für die Abwicklung der Vertragsverhältnisse benötigt werden, es sei denn, der Gast hat der weiteren Nutzung z. B. für E-Mail-Werbung zugestimmt.

§ 12 Schlussbestimmungen

1. Auf Verträge zwischen dem Betreiber und dem Gast findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung.

2. Sofern es sich beim Vertragspartner des Betreibers um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Vertragspartner und dem Betreiber der Sitz des Betreibers.

3. Der zwischen Gast und Betreiber geschlossene Vertrag bleibt auch bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Punkte in seinen übrigen Teilen verbindlich. Anstelle der unwirksamen Punkte treten, soweit vorhanden, die gesetzlichen Vorschriften. Soweit dies für eine Vertragspartei eine unzumutbare Härte darstellen würde, wird der Vertrag jedoch im Ganzen unwirksam.

Eibenstock, 01.07.2015
 
Hendrik Pötter
Geschäftsführer
Badegärten Eibenstock GmbH