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Ein besonderes Erlebnis ist das japanische Steinschwitzbad (kamaburo), welches sich aus dem koreanischen Dampfbad entwickelte. Gebaut aus dicken Steinmauern und ummantelt mit einer dicken Schicht aus Stroh und Lehm ähnelt es sehr einem riesigen Backofen. Früher verbrannte man rohe Kiefernadeln in einem Brennofen (kama). Auf diese Weise heizte man den Raum auf. Nachdem sie verbrannt waren, entfernte man die Asche, setzte sich mit einer Tatamimatte hinein und versprengte Wasser im Badeofen und schwitzte. Die dicken Wände aus Lehm regulieren in idealer Weise die Luftfeuchtigkeit im Schwitzraum, so dass die Strahlungswärme als besonders angenehm empfunden wird.
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